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== Bedeutung der Partei als politische Organisation der Arbeiterklasse == '''Schlagworte'''<br> Organisation, Eigenständigkeit, nationale Besonderheiten des Kampfes, Strategie, politischer Kampf, Historischer Materialismus, Wissenschaftlicher Sozialismus, Kommunistische Partei, Kampfformen, ökonomischer Kampf, politischer Kampf '''Annahme 1'''<br> Die Arbeiterklasse braucht eine politische Organisation. {{Zitat|1= Die Arbeiterklasse hat die Natur erobert; jetzt muß sie die Menschen erobern. Zum Gelingen dieses Unternehmens mangelt es ihr nicht an Kraft, wohl aber an der Organisation ihrer gemeinsamen Kraft; die Organisation der Arbeiterklasse im nationalen Maßstab - das, denke ich, ist das große und glorreiche Ziel, welches das Arbeiterparlament anstrebt. [...] | 2=Marx, Karl: Brief an das Arbeiterparlament (1854), in: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (Hrsg.): Karl Marx Friedrich Engels Werke Band 10, Berlin/DDR 1977, S.126}} '''Annahme 2'''<br> Die Arbeiterklasse braucht eine eigenständige Partei, die Kommunistische Partei. In taktischen Fragen kann die Politik der KP in den einzelnen Ländern variieren. Ihre Strategie ist überall gleich, weil die grundlegenden Beziehungen der Arbeit zum Kapital überall die gleichen sind. Die KP führt ihren politischen Kampf auch im Parlament, das sie als Bühne zur Verbreitung ihrer Positionen nutzt. {{Zitat|1= Die Erfahrung hat überall bewiesen: Das beste Mittel, um die Arbeiter von dieser Herrschaft der alten Parteien zu befreien, besteht darin, in jedem Lande eine proletarische Partei mit einer eigenen Politik zu gründen, einer Politik, die sich klar von der der anderen Parteien unterscheidet, weil sie die Bedingungen der Emanzipation der Arbeiterklasse ausdrücken muß. Die Einzelheiten dieser Politik können je nach den besonderen Umständen jedes Landes variieren; da aber die grundlegenden Beziehungen der Arbeit zum Kapital überall die gleichen sind und die Tatsache der politischen Herrschaft der besitzenden Klassen über die ausgebeuteten Klassen überall besteht, werden die Grundsätze und das Ziel der proletarischen Politik identisch sein, zumindest in allen westlichen Ländern. Die besitzenden Klassen, Landaristokraten und Bourgeois, halten das arbeitende Volk in der Knechtschaft nicht nur durch die Macht ihrer Reichtümer, durch die bloße Ausbeutung der Arbeit durch das Kapital, sondern auch durch die Staatsgewalt, durch die Armee, die Bürokratie und die Gerichte. Es hieße eines der mächtigsten Aktionsmittel - besonders in bezug auf Organisation und Propaganda - preisgeben, wenn wir darauf verzichteten, unsere Gegner auf politischem Gebiet zu bekämpfen. Das allgemeine Wahlrecht gibt uns ein ausgezeichnetes Aktionsmittel in die Hand. In Deutschland, wo die Arbeiter als politische Partei fest organisiert sind, ist es ihnen gelungen, sechs Abgeordnete in die sogenannte nationale Vertretung zu entsenden; und die Opposition, die unsere Freunde Bebel und Liebknecht dort gegen den Eroberungskrieg organisieren konnten, hat im Interesse unserer internationalen Propaganda mächtiger gewirkt, als jahrelange Propaganda durch die Presse und Versammlungen es vermocht haben. Gerade jetzt sind auch in Frankreich Arbeitervertreter gewählt worden, die unsere Grundsätze laut verkünden werden. |2=Engels, Friedrich: An den Spanischen Förderalrat der Internationalen Arbeiterassoziation, in: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (Hrsg.): Karl Marx Friedrich Engels Werke Band 17, Berlin/DDR 1973, S. 288}} '''Annahme 3'''<br> Zur Erkämpfung des Sozialismus ist eine Klassenpartei notwendig, die ausschließlich das Klasseninteresse des Proletariats im Sinn hat und nur in ihrem Sinne handeln darf. {{Zitat|1= Daß das Proletariat seine politische Herrschaft, die einzige Tür in die neue Gesellschaft, nicht erobern kann ohne gewaltsame Revolution, darüber sind wir einig. Damit am Tag der Entscheidung das Proletariat stark genug ist zu siegen, ist es nötig - und das haben M[arx] und ich seit 1847 vertreten daß es eine besondre Partei bildet, getrennt von allen andern und ihnen entgegengesetzt, eine selbstbewußte Klassenpartei. Darin liegt aber nicht, daß diese Partei nicht momentan andre Parteien zu ihren Zwecken benutzen kann. Darin liegt ebensowenig, daß sie nicht andre Parteien momentan unterstützen kann in Maßregeln, die entweder unmittelbar dem Proletariat vorteilhaft oder die Fortschritte im Sinn der ökonomischen Entwicklung oder der politischen Freiheit sind. [...] Ich bin aber nur dann dafür, wenn der Vorteil für uns direkt oder für die geschichtliche Entwicklung des Landes in der Richtung auf die ökonomische und politische Revolution unbestreitbar und der Mühe wert ist. Und vorausgesetzt, daß der proletarische Klassencharakter der Partei dadurch nicht in Frage gestellt wird. Dies ist für mich die absolute Grenze. Diese Politik finden Sie entwickelt schon 1847 im ,Komm[unistischen] Manifest‘, wir haben sie befolgt 1848, in der Internationale, überall. Abgesehn von der Frage der Moralität - um diesen Punkt handelt es sich hier nicht, ich lasse ihn also beiseite — ist mir als Revolutionär jedes Mittel recht, das zum Ziel führt, das gewaltsamste, aber auch das scheinbar zahmste. [...] |2=Engels, Friedrich: Engels an Gerson Trier in Kopenhagen (Entwurf) (1889), in: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (Hrsg.): Karl Marx Friedrich Engels Werke Band 37, Berlin/DDR 1967, S.326ff}} '''Annahme 4'''<br> Die KP muss unter Studium und Anwendung des wissenschaftlichen Sozialismus die historische Aufgabe des Proletariats verwirklichen, die Herrschaft des Kapitals über die Arbeit brechen. Die Partei kann die Revolution nicht nach Willkür beginnen, sie muss alle Ursachen der revolutionären Bewegungen und die Ursachen ihres Misserfolgs studieren und die Bedingungen untersuchen, unter denen eine Klasse berufen sein kann, die objektiven Gesamtinteressen der Nation zu vertreten und damit politisch zu herrschen. {{Zitat|1= [...] so gab es doch auch andere, für einen umfassenderen, höheren Zweck geschaffene Gesellschaften, die wußten, daß der Sturz einer bestehenden Regierung nur eine Episode in dem großen bevorstehenden Kampf ist, und sich die Aufgabe stellten, sich zusammenzuschließen und die Partei, deren Kern sie bildeten, für den letzten, entscheidenden Kampf vorzubereiten, in dem eines Tages in Europa die Herrschaft nicht bloß von ,Tyrannen‘, ,Despoten‘ und ,Usurpatoren‘, sondern einer weit gewaltigeren, weit furchtbareren Macht für immer zertrümmert werden soll: die des Kapitals über die Arbeit. [...] bildete diese Partei sich niemals ein, sie sei imstande, jene Revolution, die ihre Ideen verwirklichen soll, zu jedem beliebigen Zeitpunkt nach Willkür hervorzurufen. Sie erforschte die Ursachen, die die revolutionären Bewegungen von 1848 hervorgerufen, und die Ursachen, die ihrem Mißerfolg zugrunde lagen. Da sie alle politischen Kämpfe auf soziale Klassengegensätze zurückführt, befaßte sie sich mit der Untersuchung der Bedingungen, unter denen eine Gesellschaftsklasse berufen sein kann und muß, die Gesamtinteressen einer Nation zu vertreten und sie damit politisch zu beherrschen. [...] |2=Marx, Karl: Über Versuche, eine neue Oppositionspartei zu gründen (1852), in: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (Hrsg.): Karl Marx Friedrich Engels Werke Band 8, Berlin/DDR 1960, 389f}} '''Annahme 5'''<br> Um die Ausbeutergesellschaft abzuschaffen, muss die Arbeiterklasse die politische Macht erobern. Die Arbeiterklasse muss sich organisieren um diesen Kampf gegen die Bourgeoisie zu gewinnen. Ihre Organisation ist die KP. Der ökonomische und der politische Kampf bilden dabei eine untrennbare Einheit, weil die ökonomische Emanzipation nur mittels politischer Herrschaft erreicht werden kann. {{Zitat|1= In Erwägung, daß es im Eingang der Statuten heißt: ,Die ökonomische Emanzipation der Arbeiterklasse ist der große Endzweck, dem jede politische Bewegung unterzuordnen ist als Mittel‘, daß die Inauguraladresse der Internationalen Arbeiterassoziation (1864) besagt: ,Die Herren des Grund und Bodens und die Herren des Kapitals werden ihre politischen Vorrechte stets ausbeuten zur Verteidigung und Verewigung ihrer ökonomischen Monopole. So weit davon entfernt, die politische Emanzipation der Arbeiter zu fördern, werden sie fortfahren, ihr jedes mögliche Hindernis in den Weg zu legen... Die Eroberung der politischen Macht ist daher zur großen Pflicht der Arbeiterklasse geworden‘; [...] In Anbetracht ferner, daß die Internationale einer zügellosen Reaktion gegenübersteht, welche jedes Emanzipationsstreben der Arbeiter schamlos niederdrückt und durch rohe Gewalt den Klassenunterschied und die darauf gegründete politische Herrschaft der besitzenden Klassen zu verewigen sucht; daß die Arbeiterklasse gegen diese Gesamtgewalt der besitzenden Klassen nur als Klasse handeln kann, indem sie sich selbst als besondere politische Partei konstituiert, im Gegensatz zu allen alten Parteibildungen der besitzenden Klassen; daß diese Konstituierung der Arbeiterklasse als politische Partei unerläßlich ist für den Triumph der sozialen Revolution und ihres Endziels Abschaffung der Klassen; daß die Vereinigung der Einzelkräfte, welche die Arbeiterklasse bis zu einem gewissen Punkt bereits durch ihre ökonomischen Kämpfe hergestellt hat, auch als Hebel für ihren Kampf gegen die politische Gewalt ihrer Ausbeuter zu dienen hat, aus diesen Gründen erinnert die Konferenz alle Mitglieder der Internationalen: daß in dem streitenden Stand der Arbeiterklasse ihre ökonomische Bewegung und ihre politische Betätigung untrennbar verbunden sind. |2=Marx, Karl und Engels, Friedrich: Beschlüsse der Londoner Delegiertenkonferenz der IAA (1871), in: Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (Hrsg.): Karl Marx Friedrich Engels Werke Band 17, Berlin/DDR 1973, S. 421f}}
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