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===Notwendigkeit des Zufalls=== Herbert Hörz stellt heraus, dass der Zufall einen materiellen Grund hat, und w wir fĂŒr seine ErklĂ€rung auf nichts ĂbernatĂŒrliches angewiesen sind. Gleichzeitig ist der Zufall auch grundlos, da sich die zufĂ€llig zusammentreffenden Ereignisse nicht gegenseitig begrĂŒnden. Der Zufall sei auch notwendig, weil die Art seines Auftretens durch die Gesamtheit der Bedingungen bestimmt ist. Dies bedeutet aber nicht, dass der Zufall gesetzmĂ€Ăig ist <ref>Hörz, H. (1980). Zufall - Eine philosophische Untersuchung . Berlin: Akademie-Verlag, S. 79</ref>. Durch die unerschöpflichen Eigenschaften eines Objektes, eines Prozesses oder auch einer Menschengruppe ergebe sich der Zufall als eine objektive Beziehung. Er ist die unerschöpfliche Beziehung von verschiedenen Ereignissen, welche sich nicht aus den wesentlichen inneren Bedingungen dieser sich aufeinander beziehenden Komponenten ergeben <ref>ebd., S.84</ref>. Der Zufall wird von Hörz unterteilt in den inneren und Ă€uĂeren. Die Unerschöpflichkeit der Beziehungen innerhalb eines Systems drĂŒcken den inneren Zufall aus. Wesentliche und unwesentliche Störfaktoren determinieren den Ă€uĂeren Zufall. Die Erscheinungsform der GesetzmĂ€Ăigkeit ist das Wechselspiel von Ă€uĂeren und inneren ZufĂ€llen <ref>ebd. S.154</ref>. Hörz stellt fest, dass auch das ZufĂ€llige notwendig ist. So begrĂŒnden sich zwar die zufĂ€llig zusammentreffenden Ereignisse nicht gegenseitig. Dennoch sind sie die Wirkung bestimmter Ursachen, sowie die Verwirklichung bestimmter Möglichkeiten. Die Notwendigkeit des Zufalls begrĂŒndet sich auch aus seinem objektiven Zusammenhang. Der Zufall findet in anderen direkteren ZusammenhĂ€ngen ihre notwendige BegrĂŒndung. Auch in der historischen Entwicklung kann das ZufĂ€llige notwendig werden <ref>Hörz, H. (1974). Der dialektische Determinismus in Natur und Gesellschaft. Berlin: VEB deutscher Verlag der Wissenschaft, S. 174</ref>. ZufĂ€lle lassen sich nach systemĂ€uĂere und systeminnere unterscheiden. Dabei gibt es wesentliche und unwesentliche ZufĂ€lle. Wesentliche sind jene, die eine Erscheinung verĂ€ndern oder sogar vernichten können. Unwesentliche ZufĂ€lle sind Erscheinungen, die in ein System integriert werden können, ohne dabei die Funktion zu beeinflussen <ref>ebd., S.196</ref>. An anderer Stelle ist bei Hörz wieder zu lesen, dass der Zufall ein entfernter Ă€uĂerer Zusammenhang zwischen verschiedenen Erscheinungen ist, in dem sich die zufĂ€llig zusammenhĂ€ngenden Erscheinungen nicht gegenseitig begrĂŒnden <ref>Hörz, H. (1963). Zum VerhĂ€ltnis von KausalitĂ€t und Determinismus. Deutsche Zeitschrift fĂŒr Philosophie(2/1963), S. 160</ref>.
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