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=== Die Forderungen und Organisationsformen der bürgerlichen Frauenbewegung === Die französische Revolution 1789 stellte den Ausgangspunkt für die bürgerlich Frauenbewegung dar. In der Revolution kämpften viele Frauen und forderten soziale und politische Gleichberechtigung. Trotz ihres Einsatzes für die Revolution wurden sie von den neu erkämpften Rechten ausgeschlossen. Darüber hinaus wurden die Frauenclubs, in denen sie sich organisierten verboten, und ein Versammlungsverbot von Frauen verhängt. Während der bürgerlichen Revolutionen in Europa im 19. Jahrhundert, z.B. der bürgerlichen Revolution 1848/49, wurde die bürgerliche Frauenbewegung stärker. Als wichtige Bezugspersonen traten die deutschen Vertreterinnen Auguste Schmidt, Louise Otto, Minna Cauer und Anita Augspurg hervor. Sie gründeten 1865 den ''Allgemeinen Deutschen Frauenverein'' (ADF), der das Ziel der rechtlichen, sozialen und politischen Gleichstellung der Frau hatte. Grundlegendes Ziel der bürgerlichen Frauenbewegung war es immer, Frauen die gleichen Rechte zu ermöglichen wie Männern (d.h. Recht auf Bildung, Wahlrecht etc.). Von diesen Rechten konnten aber v.a. nur die bürgerlichen Frauen mit besserer ökonomischer Situation profitieren. So wurde beispielsweise nicht versucht, die ökonomische Ausbeutung der Arbeiter und Arbeiterinnen in den Fabriken zu bekämpfen. Einige bürgerliche Vertreterinnen sahen zwar die Probleme, griffen diese jedoch nur moralisch auf und leisteten caritative Hilfe. Sie bezogen keinen Klassenstandpunkt für die Arbeiter und Arbeiterinnen, sondern versuchten in erster Linie, die Privilegien der bürgerlichen Männern auch für die bürgerlichen Frauen geltend zu machen. Die bürgerliche Frauenbewegung sonderte sich in manchen Phasen ganz entschieden von der proletarischen Frauenbewegung ab, um mögliche Repressionen zu vermeiden. Das von 1878 bis 1890 wirkende Sozialistengesetz verbot die Zusammenkunft von sozialistischen, sozialdemokratischen und kommunistischen Vereinen. Zur Gründung des Dachverbandes der bürgerlichen Frauenbewegung, dem ''Bundes Deutscher Frauenvereine'' (BDF), wurden die Vertreter und Vertreterinnen der proletarischen Bewegung aus Angst vor Repression nicht eingeladen. Auguste Schmidt erklärte dazu, dass der Bund die Arbeitervereine zwar gerne willkommen heißen würde, jedoch aufgrund unverkennbar politischer Tendenz nicht aufnehmen könne. Doch auch die bürgerliche Frauenbewegung spaltete sich immer mehr auf in ein bürgerlich-konservatives und ein radikaleres Lager. Dies zeigte sich z.B. an der Frage des Frauenwahlrechts, zu der sich der BDF eher ablehnend verhielt. Während des 1. Weltkrieges unterstützen viele Vertreterinnen der bürgerlichen Frauenbewegungen den Krieg und organisierten mit dem ''Nationalen Frauendienst'' (NFD) z.B. die Verteilung von Frauen in der Kriegswirtschaft.<ref>Vgl. Gisela Notz, Feminismus, S.48-50.</ref>
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