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Imperialismus als Weltsystem
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==Imperialismus als Weltsystem, die imperialistische Pyramide== Die KKE vertritt die Imperialismusanalyse, wonach der ökonomische Kern des Imperialismus das Monopol ist. Die Merkmale des Imperialismus sind fĂŒr die KKE weiterhin: die Konzentration der Produktion und des Kapitals, die Verschmelzung des Bank- und Industriekapitals zum Finanzkapital, die Entstehung einer Finanzoligarchie, der [[Kapitalexport]] und die Entstehung internationaler MonopolbĂŒndnisse. Imperialismus ist nach den Analysen der KKE kein politisches Konzept, das von der ökonomischen Basis loszulösen ist und auch nicht nur als Politik der militĂ€rischen Aggression zu verstehen. Kapitalismus und Imperialismus sind demnach nicht von einander zu trennen. Der Imperialismus ist nach dieser Auffassung nicht damit gleichzusetzen, dass âeine Handvoll groĂer kapitalistischer KrĂ€fte die ĂŒbrigen LĂ€nder bestehlen und ausplĂŒndern und sich nicht-gleichberechtigte Beziehungen zu den ĂŒbrigen kapitalistischen LĂ€ndern durchsetzenâ. Es sei eine falsche Schlussfolgerung, âdass nur kapitalistische Staaten, die sich an der Spitze der imperialistischen Pyramide befinden, imperialistische Politik ausĂŒbenâ (Papadopoulos 2016: Die AktualitĂ€t der leninistischen Theorie des Imperialismus, KOMEP 4/2016). Lenin habe bereits zu seiner Zeit die imperialistische Politik bĂŒrgerlicher Staaten untersucht, die nicht zu den HauptmĂ€chten gehörten, wie z.B. in den FĂ€llen Belgiens, Italiens und DĂ€nemarks. Imperialismus ist fĂŒr die KKE ein Weltsystem, in dem die verschiedenen LĂ€nder verschiedene Stellungen einnehmen und in einem wechselseitigen AbhĂ€ngigkeitsverhĂ€ltnis stehen. Aufgrund der Wirkung des Gesetzes der ungleichmĂ€Ăigen Entwicklung wĂŒrden âdie ungleichmĂ€Ăigen Beziehungen die Gesamtheit der kapitalistischen Staaten betreffen und (seien) dem imperialistischen System immanentâ (ebenda). Es gebe zwar zu einem gegebenen Zeitpunkt immer bestimmte fĂŒhrende Staaten, allerdings wĂŒrden sich die KrĂ€fteverhĂ€ltnisse zwischen den Staaten aufgrund des Kapitalexports und des technologischen Wandels kontinuierlich Ă€ndern. Der Bedeutungsgewinn der BRICS-Staaten, der relative Abstieg der G7-Staaten, sowie die VerĂ€nderung des VerhĂ€ltnisses zwischen USA und Eurozone werden als aktuelle Beispiele dafĂŒr angefĂŒhrt. Die KKE benutzt also die Metapher einer Pyramide, wobei an der Spitze die mĂ€chtigsten imperialistischen MĂ€chte stehen, darunter verschiedene Zwischenschichten von LĂ€ndern, die zu verschiedenen Graden ebenfalls Merkmale des Imperialismus (Monopole, Finanzkapital, Kapitalexport) entwickeln und schlieĂlich ganz unten die am wenigsten entwickelten LĂ€nder, die trotzdem insgesamt Teil des imperialistischen Weltsystems sind. Die Hierarchie zwischen diesen LĂ€ndern ergibt sich aus der wechselseitigen AbhĂ€ngigkeit zwischen ihnen, die stets ungleich strukturiert ist, aber auch stĂ€ndiger VerĂ€nderung unterliegt. Die GegensĂ€tze und WidersprĂŒche zwischen den verschiedenen Staaten nehmen daraus folgend zu, ebenso verschĂ€rft sich die Konkurrenz um Rohstoffe, Transportwege und Marktanteile der Monopole. Die Zunahme von Polen oder Zentren verschĂ€rft die Konkurrenz und GegensĂ€tze. Monopole in der Wirtschaft können nicht mit einer gewaltfreien, nicht den Monopolinteressen dienenden Politik koexistieren. FĂŒr die KKE ist diese Frage von groĂer politischer Relevanz. Denn aus der falschen Analyse des Imperialismus, die diesen tendenziell als ausschlieĂliches Merkmal einer Gruppe mĂ€chtiger Staaten verstanden hat, seien aus ihrer Sicht falsche Schlussfolgerungen ĂŒber den Charakter der Revolution abgeleitet worden. Der Charakter der Revolution in einem Land wurde demnach oftmals ânach dem Kriterium des jeweils unterschiedlichen Entwicklungsstandes der ProduktivkrĂ€fte und der Ănderung der Position eines Landes im internationalen imperialistischen Systemâ bestimmt. Damit werde jedoch unterschĂ€tzt, inwieweit die sozialistischen ProduktionsverhĂ€ltnisse selbst groĂe Impulse zur Entwicklung der [[Produktivkraftentwickung und Arbeitsteilung|ProduktivkrĂ€fte]] und zum Aufholen des relativen RĂŒckstands der ProduktivkrĂ€fte leisten könnten (ebenda). Der Imperialismus sei hingegen als weltweites System von der internationalen Arbeiterklasse auch mit einer einheitlichen Strategie zu bekĂ€mpfen. Das bedeutet, dass die Arbeiterklasse einem Irrweg folgt, wenn sie in manchen LĂ€ndern lediglich eine nationale Befreiung ohne Verbindung zum Sozialismus oder eine Zwischenphase (antimonopolistische Demokratie, neudemokratische Revolution etc., siehe Dissens [[Strategie der ĂbergĂ€nge|ĂbergĂ€nge]]) anstrebt. Stattdessen sollte der Sozialismus ĂŒberall auf die Tagesordnung gesetzt werden. Vertreter: KKE (https://inter.kke.gr/de/articles/On-Imperialism-The-Imperialist-Pyramid/ ; Papadopoulos, Makis 2016: Die AktualitĂ€t der leninistischen Theorie des Imperialismus, KOMEP 4/2016).
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