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=== Maos Dialektikverständnis === Mao Tse-tung formulierte über einen längeren Zeitraum (zirka Dreißiger bis Fünfziger des Zwanzigsten Jahrhunderts) in mehreren Schriften und Vorträgen Thesen zum dialektischen Materialismus. In seinen Überlegungen legte er besonderes Gewicht auf die Auseinandersetzung mit dem „Gesetz des Widerspruchs“, das seiner Ansicht nach das „fundamentalste Gesetz der materialistischen Dialektik“ sei. Darauf aufbauend, formulierte er weitergehende Thesen, z.B. die Thesen zu Haupt- und Nebenwidersprüchen oder sein Verständnis vom Charakter von antagonistischen Widersprüchen. Die Thesen von Mao Tse-tung waren keine rein wissenschaftstheoretische Auseinandersetzung, sondern hatten politisch-praktischen Charakter. Aus den allgemeinen Formulierungen zu Fragen der Dialektik leiteten er und seine Anhänger bedeutende Schlussfolgerungen ab, z.B. in der Bündnispolitik der KP-China, in der Frage des Parteiaufbaus und des Aufbaus des Sozialismus. Daraus ergeben sich bis heute viele Fragen bezüglich der richtigen Anwendung des dialektischen Materialismus auf gesellschaftspolitischem Terrain. Nach dem Auseinanderfallen der KPdSU und der KP-China Ende der Fünfziger Jahre, begann eine kritische Auseinandersetzung mit den Thesen Mao Tse-tungs in der sowjetischen Akademie. Eine Reihe von Untersuchungen der „Mao Tse-Tung Ideen“ wurden vom Institut für Philosophie und vom Institut für den Fernen Osten der Akademie der Wissenschaften der Sowjetunion angestellt, die eine scharfe Kritik zum Ergebnis hatten. „Der Maoismus ist eine dem Marxismus fremde ideologische Strömung.“ <ref> Kritik der theoretischen Auffassungen Mao Tse-tungs, Moskau 1970 / Berlin 1973, S.6. </ref> Die sowjetischen Akademiker stellten die Behauptung auf, dass Mao Tse-tung sich lediglich der Terminologie des wissenschaftlichen Sozialismus bedienen, tatsächlich aber in eklektizistischer und utilitaristischer Weise diese Begriffe zwecks Umsetzung und Legitimation bestimmter politischer Vorhaben einsetzen würde. Nicht nur sowjetische, sondern auch westdeutsche Autoren setzten sich kritisch mit den „Ideen“ Mao Tse-tungs auseinander, darunter bespielsweise Gunnar Mathiessen <ref> Gunnar Mathiessen: Kritik der philosophischen Grundlagen und der gesellschaftspolitischen Entwicklung des Maoismus , Köln 1973. </ref> Er zeichnet nach, warum Mao Tse-tungs „Widerspruchsdenken“ aus wissenschaftlicher Sicht fehlerhaft ist. Er stellt die Behauptung auf, dass in Mao Tse-tungs Denken eine Verwechslung von Widerspruch und Gegensatz stattfindet, dass das nur im abstrakten Denken von anderen Gesetzen der Dialektik loszulösende Gesetz der Einheit und Gegensatz der Widersprüche von Mao Tse-tung von der dialektischen Gesamtentwicklung abgetrennt wird. Interessanterweise hat sich auch der bekannte Philosoph Hans Heinz Holz, der später langjähriges Mitglied der DKP wurde, mit einer Schrift aus dem Jahre 1970, für die Ideen Mao Tse-tungs stark gemacht. <ref> H.H.Holz, Widerspruch in China, Politisch-philosophische Erläuterungen zu Mao Tse-tung, München 1970 </ref> Er stellt, nach einer längeren Ausführung zu Mao Tse-tungs Thesen über das Allgemeine und das Besondere fest: „Aus dieser Sicht gewinnt die berühmte Lehre Maos von den Haupt- und Nebenwidersprüchen einen mehr als bloß pragmatischen Charakter; sie erweist sich als ein Glied im Aufbau eines streng logischen Gefüges von Kategorien.“<ref> Ebd. S.88 </ref> Die weitere Behandlung von [[Mao Tse-tungs Dialektikverständnis]] und eine intensivere Auseinandersetzung mit seinen Kritikern ist Bestandteil des Klärungsprozesses.
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