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=== Wer vertritt die Thesen heute? === Der direkte historische Bezug auf Bernstein und Kautsky ist bei den Wortführern der Sozialdemokratie heute weitgehend aus der Mode – man bezieht sich lieber direkt auf den Arbeitermörder Friedrich Ebert. Die grundlegenden Argumentationsmuster des klassischen Revisionismus ziehen sich aber auch heute noch als roter Faden durch das gesamte Spektrum der „linken“ Diskurse über die Reformierbarkeit des Kapitalismus. Die SPD, aus deren Schoß der moderne Revisionismus Ende des 19. Jahrhunderts hervorgegangen ist, bezieht sich in ihrem Programm zwar bis heute rhetorisch auf ein sozialistisches Ziel, hat diesen Begriff seiner ursprünglichen Bedeutung jedoch vollständig entleert. Die traditionelle Sozialdemokratie kann also im ursprünglichen Wortsinn kaum mehr als „reformistisch“ gelten (der Begriff impliziert Sozialismus als Ziel, Reformen als Weg). Das hält die SPD jedoch nicht davon ab, weiterhin allerlei Illusionen über die Reformierbarkeit des Kapitalismus zu verbreiten, sei es nun durch mehr Keynesianismus und mehr Sozialstaat oder durch mehr „Wettbewerb“ und „Eigenverantwortung“ (Agenda 2010). Warum sollte der Kapitalismus also abgeschafft werden, wenn durch die richtige Wirtschaftspolitik angeblich eine friedliche und krisenfreie Entwicklung mit anhaltendem Wachstum und Wohlstand für alle möglich ist? Im klassischen Sinne reformistisch ist heute allenfalls noch der linke Rand der Linkspartei, der zumindest in Worten noch den (natürlich „demokratischen“) Sozialismus fordert, während die Parteimehrheit längst den Weg einer „regierungsfähigen“ Systempartei eingeschlagen hat.
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Klassisch-revisionistische Staatsauffassung (Bernstein, Kautsky)
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