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===Keynesianismus === Der Keynesianismus wurde in den 30er Jahren entwickelt und hat seitdem je nach Entwicklung des Kapitalismus verschiedene Formen angenommen. Er ist auch eine Reaktion auf die praktische VerĂ€nderung der Wirtschaftspolitik, vor allem in den USA mit dem âNew Dealâ.⯠Keynes stellte zentrale Annahmen der bis dahin vorherrschenden neoklassischen Theorie (Walras, Menger, Böhm-Bawerk, Marshall usw.) infrage. Vor allem lehnte er die These ab, wonach der Markt aus sich heraus zum Gleichgewicht tendiert (Saysches Gesetz). Bei negativen Zukunftserwartungen sei das nicht der Fall, weil dann Investitionsentscheidungen unterbleiben wĂŒrden. Umgekehrt könnte allerding der Staat durch eine antizyklische Geld- und Konjunkturpolitik, also durch verbilligte Kredite und Investitionsförderung, der Krise entgegenwirken. Durch einen sogenannten Multiplikatoreffekt wĂŒrden Investitionen dann zusĂ€tzliche BeschĂ€ftigung und dadurch zusĂ€tzliche Nachfrage schaffen. In der Situation einer Krise sollen durch Schuldenaufnahme StaatsauftrĂ€ge und Konsumprogramme finanziert werden, um so die NachfragelĂŒcke zu schlieĂen. In der Phase der Hochkonjunktur sollten dann Schulden abgebaut werden. International sollten Ungleichgewichte durch die Reduzierung von HandelsĂŒberschĂŒssen abgebaut werden. Unter dieser Vorstellung wurde eine komplexe Wirtschaftspolitik entwickelt, die das Ziel hatte, ein Gleichgewicht zwischen verschiedenen Faktoren der Volkswirtschaft herzustellen (Inflation, BeschĂ€ftigung, auĂenwirtschaftliches Gleichgewicht). In der BRD fand diese Wirtschaftspolitik mit der âkonzertierten Aktionâ 1966/67 und dem StabilitĂ€ts- und Wachstumsgesetz unter Wirtschaftsminister Karl Schiller ihren Ausdruck, hielt allerdings anders als in anderen LĂ€ndern nicht an. HĂ€ufig werden die keynesianischen und neoliberalen AnsĂ€tze als Gegensatz aufgefasst. Es gibt auch zahlreiche Unterschiede zwischen ihnen, aber sie schlieĂen sich nicht aus. Die Anwendung von Mitteln beider Schulen hat die Steigerung der Profite zum Ziel und richtet sich nur nach dem, was fĂŒr das Monopolkapital notwendig ist.
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