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=== Vereine, Stiftungen, Publikationen === ''' Marx-Engels-Stiftung''' Website: www.marx-engels-stiftung.de Aus ihrer Website: "Die 'Erforschung des wissenschaftlichen Werks von Marx und Engels und seiner geschichtlichen Wirksamkeit' ist das Ziel, das sich die Marx-Engels-Stiftung gesetzt hat. Sie verfolgt dieses Ziel seit ihrer GrĂŒndung in den 1970er Jahren mit Konferenzen, mit Eigenpublikationen und Veröffentlichungen in marxistischen Fachzeitschriften, mit Forschungsvorhaben. Die Ideen von Marx und Engels an Fragen, die aktuell in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft gestellt werden, unter Marxistinnen und Marxisten und ĂŒber diesen Kreis hinaus zu diskutieren, daran die Wirksamkeit der 'alten' Ideen zu erproben und sie dialektisch weiter zu entwickeln â ein 'Einfaches, das schwer zu machen ist'". ''' MEGA-Stiftung Berlin e.V. ''' Website: www.marxforschung.de "Zweck des Fördervereins ist die Teilnahme an der Bewahrung und ErschlieĂung des literarischen Nachlasses von Karl Marx und Friedrich Engels als Teil europĂ€ischen, humanistischen Kulturerbes und an der Erforschung von dessen geschichtlicher Wirkung." <ref> http://marxforschung.de/vereinsvorstellung/ </ref> Diese Stiftung publiziert in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden die "Wissenschaftlichen Mitteilungen". ''' Berliner Institut fĂŒr kritische Theorie e.V. (InkriT) ''' Website: www.inkrit.de Aus der Satzung: "Ziel des Vereins ist die Förderung kritischer Theorie, insbesondere die historisch-kritische Erforschung des Marxismus, wie er sich in seinen unterschiedlichen AusprĂ€gungen und in Wechselwirkung mit Theorien und Politiken der sozialen Bewegungen im 19. und 20. Jahrhundert entfaltet hat." <ref> http://www.inkrit.de/neuinkrit/index.php/de/inkrit-de/institut/satzung </ref> ''' Gesellschaft fĂŒr dialektische Philosophie ''' Zeitschrift: Aufhebung Sitz: Salzburg Website: http://www.dialektische-philosophie.org/ Aus dem Statut: SelbstverstĂ€ndnis âDie Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kömmt drauf an, sie zu verĂ€ndernâ. Seit Marx ist dialektische Philosophie, die ihrem Namen gerecht werden will, nicht mehr möglich, ohne diese âElfte Feuerbachtheseâ zu beherzigen. Die Gesellschaft fĂŒr dialektische Philosophie ist eine philosophische Gesellschaft, die dieser Vereinigung von Theorie und Praxis verpflichtet ist. Unsere Mitglieder sind Philosophen und Philosophinnen, philosophisch Interessierte und es sind organische Intellektuelle der Arbeiterklasse, die Philosophie als Bestandteil, und zwar als notwendigen Bestandteil im Kampf um eine progressive VerĂ€nderung der Welt verstehen. Diese ist innerhalb des Kapitalismus schon sehr lange nicht mehr möglich. Wir wollen daher jene Philosophie stĂ€rken, die, wie die Wirklichkeit, die sie widerspiegeln soll, mit einer neuen Gesellschaftsform schwanger geht. Zur Erringung einer neuen Gesellschaftsform ist von Anfang an eine weltanschauliche Orientierung nötig, deren grundlegendste Kategorien nur die Philosophie liefern kann und deren Lieferung Hauptaufgabe einer âOrganisation der Dialektikerâ (eine Formulierung Bertolt Brechts) sein muss. Wesentliche Aufgabe der Gesellschaft fĂŒr dialektische Philosophie ist es, die fĂŒr die fortschrittliche VerĂ€nderung der Welt grundlegenden Ideen zu stĂ€rken. Dies geschieht durch die forcierte Durchdringung dieser Ideen und der GrĂŒnde, weshalb sie richtig und wichtig sind, sowie mittels ihrer Verbreitung, durch welche sie materielle Kraft erlangen können, denn: âDie Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreiftâ (Marx). Die erforderliche Philosophie muss kollektiv erarbeitet und daher auch bewusst organisiert werden. Die Organisation der weiteren Aneignung, Weiterentwicklung und Vermittlung dieser Philosophie ist Aufgabe der Gesellschaft fĂŒr dialektische Philosophie." ''' materialismus.org ''' Website: www.materialismus.org Auszug aus den Zehn Thesen zum Materialismus: "In jĂŒngster Zeit besteht eine Art implizite Materialismusdebatte, angefacht von der Prominenz relativ diffuser Forschungs- und TheoriebeitrĂ€ge, die unter dem Begriff new materialism firmieren. Diese Forschungseinstellung gerĂ€t â manchmal unfreiwillig â in eine nur eingeschrĂ€nkt produktive Konfrontation mit dem traditionellen Inhalt des Begriffs Materialismus. Letzterer fĂŒhlt sich von dem, was sich als new materialism zu einem TheoriegebĂ€ude verdichtet hat, verunsichert bis herausgefordert. Der teils heftige Umgangston und die Polemik der Kritiken kann als Anzeichen dafĂŒr gelten, dass jenseits einer inhaltlichen Auseinandersetzung etwas anderes zur Disposition steht: die im SelbstverstĂ€ndnis dieses Traditionsmaterialismus ungeklĂ€rten Probleme, die in dieser Herausforderung durch eine neue Forschungseinstellung an die OberflĂ€che gespĂŒlt werden. Die Symptomatik der Debatte, wo es sie ĂŒberhaupt explizit gibt, verstellt den Blick auf die eigentliche Problematik, die sich in dieser Konfrontation Ă€uĂert und deren Kern das SelbstverstĂ€ndnis des Materialismus betrifft. Im Folgenden stellen wir zehn Thesen zu dieser Debatte um den Materialismusbegriff auf, in der Ăberzeugung damit einen Beitrag zur KlĂ€rung ihres Gegenstandes und der Herausforderungen gegenwĂ€rtiger materialistischer Theoriebildung zu leisten." ''' Zeitschrift Grundrisse ''' Website: https://blog.grundrisse.net/ Ăber sich: "Der Blog der grundrisse Redaktion setzt nach der Einstellung der Zeitschrift grundrisse die Arbeit der Redaktion in neuer Form fort. Hier haben wir eine kurze Geschichte der grundrisse aus dem Jahre 2007 hinzugefĂŒgt, die wir im Weiteren ergĂ€nzen werden Erstmals angedacht wurde das Projekt einer Theoriezeitung durchaus wienerisch â bei einem Heurigenbesuch im Sommer 2001. Gemeinsamer Ausgangspunkt war die von allen in der Gruppe geteilte Ansicht, dass es der Linken (nicht nur) in Ăsterreich an einer Struktur fehle, in der strömungsĂŒbergreifend und offen die Diskussion und Reflexion ĂŒber Fragen linker Theorie â aber auch Praxis â gefĂŒhrt werden könne. Was lag da nĂ€her, als solch eine Zeitschrift zu grĂŒnden? Nach einigen Vorarbeiten und Diskussionen erschien so im Winter 2001/02 die erste Ausgabe der grundrisse.zeitschrift fĂŒr linke theorie & debatte.Der Name grundrisse ist dabei in zweierlei Hinsicht âProgrammâ: einerseits in Bezugnahme auf eines der wichtigsten Werke von Karl Marx, zum anderen die Symbolisierung der Unabgeschlossenheit des Projektes grundrisse. Das zeigte auch die weitere Entwicklung von Redaktion und Zeitschrift. Stand die Analyse Marxscher Texte in der ersten Nummer im Mittelpunkt, so wandelt(e) sich das Projekt ĂŒber die Auseinandersetzung mit dem (Post)Operaismus, mit feministischen AnsĂ€tzen, Wertkritik und Poststrukturalismus, Theorien von Rassismus und Migration, der Weltsystemanalyse sowie kritisch-sozialwissenschaftlichen und bewegungsgeschichtlichen AnsĂ€tzen zu einer â wie wir hoffen â strömungsÂĂŒberÂgreifenden und undogmatischen Zeitschrift der Linken."
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