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Kader- oder Massenpartei
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===Kaderpartei als historische Besonderheit (Vertreter: Willi Gerns, DKP)=== In der DKP wird das Prinzip der Kaderpartei als historisch begrĂŒndet im Zarismus und seine Anwendung als Ausnahmeerscheinung in Situationen des verschĂ€rften Klassenkampf verstanden. So schreibt der Parteitheoretiker Willi Gerns in seinem Artikel zur Leninschen Parteikonzeption, dass seine Vorstellungen einer Kaderorganisation zu den ârussischen Besonderheitenâ gehöre: {{Zitat|1=So geht es z.B. bei der Anfang des Jahrhunderts entwickelten Vorstellung, der zu Folge die Partei erstens aus einer Organisation von BerufsrevolutionĂ€ren und zweitens aus breiten Organisationen der Arbeiter bestehen soll 1), eindeutig um die Bedingungen der IllegalitĂ€t im zaristischen RuĂland.|2=<ref> Willi Gerns, Zur leninschen Parteikonzeption, Marxistische BlĂ€tter 05/2012</ref>}} In den ''BeschlĂŒssen des 22. Parteitages der DKP'' wird der Charakter als Kaderpartei negativ â da sie der flexiblen Verbindung mit den Massen entgegenstehe â, als derjenige welcher in Ausnahmesituationen angenommen werden soll, beschrieben: {{Zitat|1=Elemente des subjektiven Faktors im Klassenkampf sind neben der Kampfkraft der Gewerkschaften und dem einigen Handeln der Arbeiterbewegung der politische und kulturelle Einfluss und die organisatorische Kraft der kommunistischen Partei. Zwingende Voraussetzungen dafĂŒr sind ihre ideologische Festigkeit, ihre FĂ€higkeit zur schöpferischen Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus, ihre starke Verankerung in der Arbeiterklasse und in der Gesellschaft sowie ihr einheitliches Handeln. Die DKP setzt sich zum Ziel, sich zu einer solchen kommunistischen Partei zu entwickeln. Ob und inwieweit es der kommunistischen Partei möglich ist, sich in offener und freier politischer Auseinandersetzung flexibel mit den Massen zu verbinden oder ob sie gezwungen ist, zeitweise als Kaderorganisation zu arbeiten, hĂ€ngt jeweils von der HĂ€rte des Klassenkampfs und der FĂ€higkeit des Klassengegners ab, die Arbeiterbewegung zu unterdrĂŒcken.|2=<ref> Beschluss des 22. Parteitages der DKP ââDie Offensive des Monopolkapitals stoppen...ââ , in: DKP Informationen Nr. 3/2018, S.19; online verfĂŒgbar: [http://news.dkp.suhail.uberspace.de/wp-content/uploads/2018/03/DKP-Info-2018_03_22.-PT_Beschl%C3%BCsse.pdf ]</ref>}} Im Schlusskapitel (''IV. Die StĂ€rkung der DKP'') der ''BeschlĂŒsse'' wird der Begriff "Kaderpartei" ein zweites Mal aufgefĂŒhrt und zum Ausdruck gebracht, dass kein Widerspruch darin bestehe beides zu sein, sogleich Kader- als auch Massenpartei. Des weiteren wird hier der Begriff des Kaders eingefĂŒhrt: {{Zitat|1=Um ihre Aufgabe zu erfĂŒllen, braucht die Partei kommunistische Kader. Kader- und Massenpartei stehen nicht im WiderspruchsverhĂ€ltnis, sondern in einem dialektischen Zusammenhang.|2=<ref>Ebd., S.24</ref>}} Im Statut der DKP fehlen die Begriffe Kader oder Kaderpartei. Zu den Pflichten der Mitglieder im Artikel 2 wird ausgesagt: {{Zitat|1=Jedes Mitglied hat die Pflicht, am Leben und der Arbeit seiner Parteigruppe â das ist in der Regel die Parteigruppe im Betrieb, in dem es arbeitet, in der Hochschule, in der es studiert bzw. beruflich tĂ€tig ist, oder im Wohngebiet, in dem es lebt â entsprechend seinen Möglichkeiten und FĂ€higkeiten teilzunehmen, die in den programmatischen Dokumenten festgelegten und von Parteitagen beschlossenen Ziele zu unterstĂŒtzen sowie die BeschlĂŒsse der Partei anzuerkennen und nach KrĂ€ften bei ihrer Umsetzung mitzuwirken. Jedes Mitglied soll sich Kenntnisse des wissenschaftlichen Sozialismus aneignen, die Publikationen der Partei, insbesondere die Zeitung der Partei, lesen und verbreiten und die materiellen Grundlagen der Partei durch Beitragszahlung gemÀà der Beitrags- und Finanzordnung der DKP und das Aufbringen von Spenden sichern helfen. Jedes Mitglied hat die Pflicht, sich in seiner politischen TĂ€tigkeit und durch sein persönliches Verhalten gegen soziale UnterdrĂŒckung und Ausbeutung, gegen Diskriminierung von Frauen, gegen Diskriminierung von Minderheiten, gegen Rassismus sowie gegen solche VerhĂ€ltnisse aktiv zur Wehr zu setzen, in denen ,der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verĂ€chtliches Wesen istâ (Karl Marx).|2=<ref> Statut der DKP, (2013), online verfĂŒgbar: [http://blog.unsere-zeit.de/wp-content/uploads/2019/05/DKP-Statut-2018.pdf ]</ref>}} Im Artikel 3 (''Innerparteiliche Demokratie â Entscheidungsprozesse und BeschlĂŒsse'') wird ĂŒber die Beschlussfindung und ihrer Verbindlichkeit folgendes ausgesagt: {{Zitat|1=Wichtige politische Entscheidungen und lĂ€ngerfristige Handlungsorientierungen, die von VorstĂ€nden und Parteikonferenzen beschlossen werden, mĂŒssen das Ergebnis der Diskussion der Parteimitglieder sein. Wenn es die aktuelle politische Auseinandersetzung oder die Notwendigkeit politischen Eingreifens erfordern, haben VorstĂ€nde und Parteikonferenzen das Recht zur Beschlussfassung ohne vorherige Diskussion der Mitglieder. Die spĂ€tere BegrĂŒndung ist zwingend erforderlich. Wenn trotz grĂŒndlicher Diskussion der Mitglieder keine breite Ăbereinstimmung erreicht wird, aber Entscheidungen politisch zwingend sind, sind MehrheitsbeschlĂŒsse unvermeidlich und bindend. BeschlĂŒsse dĂŒrfen die freie wissenschaftliche Debatte zur Erarbeitung neuer Erkenntnisse nicht behindern.|2=<ref> Statut der DKP, ebenda </ref>}} Ebenso beschĂ€ftigt sich Artikel 4 (''Parteigliederungen'') mit der Verbindlichkeit von BeschlĂŒssen: {{Zitat|1=Die BeschlĂŒsse von Parteikonferenzen (Parteitag, Bezirks- bzw. Landesdelegiertenkonferenz, Kreisdelegiertenkonferenz bzw. Kreismitgliederversammlung) sind Grundlage der Politik der Partei und fĂŒr alle jeweiligen Untergliederungen verbindlich. BeschlĂŒsse der jeweils höheren Parteiorgane (Parteivorstand, Bezirks und/ oder Landesvorstand, Kreisvorstand), die die Politik der Partei auf der jeweiligen Ebene betreffen, sind fĂŒr die nachfolgenden Parteigliederungen verbindlich, soweit sie nicht dem Grundsatz der demokratischen Wahlen von unten nach oben entgegen stehen.|2=<ref>Statut der DKP, ebenda </ref>}}
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