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== Kampfformen (KonspirativitĂ€t, LegalitĂ€t) == '''Schlagworte'''<br> Revolution, Herrschaft des Proletariats, politische Aktion, EigenstĂ€ndigkeit der KP, bĂŒrgerliche Freiheitsrechte, Kommunistische Partei, Parteiaufbau, Gewerkschaften, Massenarbeit, Kaderorganisation, Arbeitsweise, Kampfformen, Betriebsorganisationen, revolutionĂ€re Organisation '''Annahme 41'''<br> Die Kommunistische Partei kĂ€mpft fĂŒr die Diktatur des Proletariats und die klassenlose Gesellschaft. DafĂŒr muss sie unabhĂ€ngig sein und eine eigenstĂ€ndige Politik, die Politik des Proletariats, entwickeln. DafĂŒr nutzt sie den Spielraum, der ihr durch bĂŒrgerliche Freiheitsrechte gegeben wird aus, um gegen die bĂŒrgerliche Gesellschaft zu kĂ€mpfen. {{Zitat|1= Die Arbeiterpartei als politische Partei existiert schon in den meisten LĂ€ndern. [...] Die Praxis des wirklichen Lebens, die politische BedrĂŒckung, der die bestehenden Regierungen die Arbeiter aussetzen - sei es zu politischen, sei es zu sozialen Zwecken -, zwingt die Arbeiter in die Politik, ob sie wollen oder nicht. [...] Wir wollen die Abschaffung der Klassen. Was ist das Mittel, um dahin zu gelangen? Die politische Herrschaft des Proletariats. Und jetzt, wo sich alle darĂŒber einig sind, verlangt man von uns, wir sollen uns nicht in Politik mischen! Alle Abstentionisten nennen sich RevolutionĂ€re, und sogar RevolutionĂ€re par excellence. Die Revolution aber ist der höchste Akt der Politik, und wer sie will, muĂ auch das Mittel wollen - die politische Aktion, welche die Revolution vorbereitet, welche die Arbeiter fĂŒr die Revolution erzieht und ohne die die Arbeiter am nĂ€chsten Tage nach dem Kampf stets [...] geprellt sein werden. Aber die Politik, auf die es ankommt, muĂ eine proletarische Politik sein; die Arbeiterpartei darf sich nicht als Schwanz irgendwelcher Bourgeoisparteien, sondern muĂ sich vielmehr als unabhĂ€ngige Partei konstituieren, die ihr eignes Ziel, ihre eigne Politik hat. Die politischen Freiheiten, das Versammlungs- und Assoziationsrecht, die PreĂfreiheit, das sind unsre Waffen; und wir sollten die Arme verschrĂ€nken und Abstention ĂŒben, wenn man sie uns nehmen will? Man sagt, jede politische Aktion bedeute, das Bestehende anerkennen. Aber wenn dieses Bestehende uns die Mittel gibt, um gegen das Bestehende zu protestieren, so ist die Anwendung dieser Mittel keine Anerkennung des Bestehenden. |2=Engels, Friedrich: Ăber die politische Aktion der Arbeiterklasse. Eigene Aufzeichnung der Rede in der Sitzung der Konferenz am 21. September 1871 (1871), in: Institut fĂŒr Marxismus-Leninismus beim ZK der SED (Hrsg.): Karl Marx Friedrich Engels Werke Band 17, Berlin/DDR 1973, S. 416f}} '''Annahme 42'''<br> Die Organisation der Arbeiter fĂŒr den ökonomischen Kampf sind gewerkschaftlich, Massenorganisationen und nicht konspirativ. Die Gewerkschaften sind von der Kommunistischen Partei ganz unterschiedlich. Die Organisation der RevolutionĂ€re muss vor allem und hauptsĂ€chlich BerufsrevolutionĂ€re erfassen. In der Organisation der RevolutionĂ€re muss der Unterschied zwischen der Herkunft völlig zurĂŒcktreten. Die Kommunistische Partei ist keine Massenorganisation und muss möglichst konspirativ sein. {{Zitat|1= Der politische Kampf der Sozialdemokratie ist viel umfassender und komplizierter als der ökonomische Kampf der Arbeiter gegen die Unternehmer und die Regierung. Genauso (und infolgedessen) muĂ die Organisation der revolutionĂ€ren sozialdemokratischen Partei unvermeidlich anderer Art sein als die Organisation der Arbeiter fĂŒr diesen Kampf. Die Organisation der Arbeiter muĂ erstens eine gewerkschaftliche sein; zweitens muĂ sie möglichst umfassend sein; drittens muĂ sie möglichst wenig konspirativ sein. [...] Die Organisation der RevolutionĂ€re dagegen muĂ vor allem und hauptsĂ€chlich Leute erfassen, deren Beruf die revolutionĂ€re TĂ€tigkeit ist (darum spreche ich auch von der Organisation der RevolutionĂ€re, wobei ich die revolutionĂ€ren Sozialdemokraten im Auge habe). Hinter dieses allgemeine Merkmal der Mitglieder einer solchen Organisation muĂ jeder Unterschied zwischen Arbeitern und Intellektuellen, von den beruflichen Unterschieden der einen wie der anderen ganz zu schweigen, völlig zurĂŒcktreten. Diese Organisation muĂ notwendigerweise nicht sehr umfassend und möglichst konspirativ sein. |2=Lenin, Wladimir Iljitsch: Was tun? (1902), in: Institut fĂŒr Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU: W.I. Lenin Werke Band 5, Berlin/DDR 1955, S.468}} '''Annahme 43'''<br> Freiheiten fĂŒr die KP sind vorĂŒbergehend und man darf sich nicht auf sie verlassen. Die KP muss darauf vorbereitet sein, dass sich die Bedingungen ihrer Arbeit wieder verschĂ€rfen. {{Zitat|1= Mit der Möglichkeit neuer Versuche der sterbenden Selbstherrschaft, die versprochenen Freiheiten zurĂŒckzunehmen und ĂŒber die revolutionĂ€ren Arbeiter, insbesondere ĂŒber ihre FĂŒhrer, herzufallen, muĂ man unbedingt rechnen. Darum ist es (vielleicht mit Ausnahme besonderer FĂ€lle) wohl kaum angebracht, die richtigen Namen der Delegierten zu 'veröffentlichen. Auf die Decknamen, deren Gebrauch uns die Epoche der politischen Sklaverei gelehrt hat, darf man nicht verzichten, solange die Schwarzhunderter an der Macht sind. Es könnte auch nicht schaden - wieder nach alter Weise ,fĂŒr den Fall von Verhaftungenâ -, Ersatzleute der Delegierten zu wĂ€hlen. |2=Lenin, Wladimir Iljitsch: Ăber die Reorganisation der Partei (1905) in: Institut fĂŒr Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU (Hrsg.): W.I. Lenin Werke Band 10, Berlin/DDR 1970, S.17}} '''Annahme 44'''<br> Die KP muss ihre Arbeitsweise und sich den konkreten gesellschaftlichen Bedingungen und Situation anpassen. Die Partei darf nicht starr, sondern muss flexibel mit ihrer Arbeitsweise sein. Die Kommunistische Partei muss alle legalen Möglichkeiten ausnutzen. Trotz gröĂerer Freiheiten und Möglichkeiten muss der konspirative Parteiapparat bestehen bleiben. Freiheiten fĂŒr die KP sind vorrĂŒbergehend und man darf sich nicht auf sie verlassen. Man muss auf die Reaktion vorbereitet sein. {{Zitat|1= Zur neuen Situation 1905: Die Bedingungen fĂŒr die TĂ€tigkeit unserer Partei verĂ€ndern sich von Grund aus. Die Versammlungs-, Koalitions- und Pressefreiheit ist erobert. NatĂŒrlich sind diese Rechte in keiner Weise gesichert, und es wĂ€re töricht, wenn nicht gar verbrecherisch, sich auf die jetzigen Freiheiten zu verlassen. Der entscheidende Kampf liegt noch vor uns, und die Vorbereitung auf diesen Kampf muĂ an erster Stelle stehen. Der konspirative Parteiapparat muĂ erhalten bleiben. Zugleich aber ist es unbedingt notwendig, die jetzige, verhĂ€ltnismĂ€Ăig gröĂere Bewegungsfreiheit weitestgehend auszunutzen. Es ist unbedingt notwendig, neben dem konspirativen Apparat immer mehr neue, legale und halblegale, Parteiorganisationen (und sich an die Partei anlehnende Organisationen) zu schaffen. Ohne diese letztere Arbeit ist es undenkbar, unsere TĂ€tigkeit den neuen VerhĂ€ltnissen anzupassen und die neuen Aufgaben zu lösen. [...] Die Aufgabe ist also klar: den konspirativen Apparat einstweilen beibehalten und einen neuen, legalen aufbauen. |2=Lenin, Wladimir Iljitsch: Ăber die Reorganisation der Partei (1905) in: Institut fĂŒr Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU (Hrsg.): W.I. Lenin Werke Band 10, Berlin/DDR 1970, S.13f}} '''Annahme 45'''<br> Die Betriebsorganisation muss wie jede revolutionĂ€re Organisation nach innen konspirativ und nach auĂen sehr gut vernetzt sein. {{Zitat|1= Jeder Betrieb muĂ unsere Festung sein. Und deshalb muĂ jede ,Betriebsâorganisation der Arbeiter nach innen ebenso konspirativ und nach auĂen ebenso ,verzweigtâ sein, d. h. in ihren Ă€uĂeren Beziehungen ihre FĂŒhler ebenso weit und nach den verschiedensten Richtungen ausstrecken wie jede revolutionĂ€re Organisation. |2=Lenin, Wladimir Iljitsch: Brief an einen Genossen ĂŒber unsere organisatorischen Aufgaben (1904) in: Institut fĂŒr Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU (Hrsg.): W.I. Lenin Werke Band 6, Berlin/DDR 1956, S. 235}} [[Kategorie: Kommunistische Partei]] [[Kategorie: Grundannahmen]] [[Kategorie: AG RevolutionĂ€re Arbeiterbewegung und Kommunistische Partei]]
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